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Ambulante CI-Reha bei Kindern

Das Betreuungskonzept des Hörtherapiezentrums bei Cochlea Implantat versorgten Kindern umfasst die CI-Rehabilitation inklusive der Eltern- und Bezugspersonenberatung. Diese Leistung wird ambulant erbracht. Das ermöglicht den Patienten und deren Eltern bzw. Bezugspersonen eine alltagsnahe individuelle Begleitung.

Betreuungskonzept
Im Rahmen der therapeutischen Betreuung von CI-versorgten Kindern werden durch einen ganzheitlich ausgerichteten Therapieansatz die natürlichen, individuellen Entwicklungsbedingungen des Hörens und der Lautsprache angeregt, unterstützt und gefördert. Sie beginnt bereits mit der präoperativen Beratung der Eltern bzw. Bezugspersonen sowie einem Vortraining nach der operativen CI-Versorgung. In diesem Rahmen erhalten Patient, Eltern und Bezugspersonen die Möglichkeit, das Personal – insbesondere „ihren“ Therapeuten - sowie die Räumlichkeiten des HTZ kennen zu lernen.

Mit der ambulanten CI-Rehabilitation wird etwa 4 Wochen nach der operativen CI-Versorgung und nach Erstanpassung des CI-Sprachprozessors begonnen. Es folgen zunächst wöchentliche Therapiesitzungen, die im weiteren Zeitverlauf sehr individuell nach Therapieverlauf und Rehabilitationsfähigkeit des einzelnen Kindes in der Frequenz variieren. In jeder Therapiesitzung erfolgt eine Optimierung des Sprachprozessorprogramms und ein Hör-Sprachtraining, in regelmäßigen Abständen wird die Hörqualität, sowie die lautsprachliche Entwicklung mit speziell für Kinder entwickeltem Testmaterial überprüft, um Rehabilitationsziel und -prognose abzuschätzen und den Rehabilitationsverlauf einschätzen zu können. Zudem erfolgt eine Beratung bezüglich technischer Hilfsmittel wie z.B. FM-Anlagen.

Einen besonderen Stellenwert innerhalb der CI-Rehabilitation nimmt die Beratung von Eltern und Bezugspersonen ein. Die Elternberatung innerhalb der CI-Rehabilitation zeigt den Familien Möglichkeiten zur Kommunikation mit dem CI-versorgten Kind auf. Nur mit Hilfe der Eltern und Bezugspersonen kann die Hör-Sprachentwicklung nachhaltig positiv beeinflusst und das Rehabilitationsziel erreicht werden. Im Rahmen der ambulanten Rehabilitation stehen den Eltern sowie den Bezugspersonen psychologische und soziale Beratungsangebote zur Verfügung.

Nach Abschluss der CI-Rehabilitation werden die Kinder mit CI im Rahmen der ambulanten Nachsorge weiter betreut. Eine mindestens halbjährliche Vorstellung der Kinder nach Abschluss der unmittelbaren Anschlussbehandlung ist unabdingbar. Je nach zusätzlichen Einschränkungen des CI-versorgten Kindes kann eine häufigere Vorstellung notwendig werden. Insbesondere bei mehrfachbehinderten Kindern kann nur eine regelmäßige relativ kurzfrequente Fortführung der Therapie den Erfolg der CI-Versorgung sichern.

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