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Messverfahren

Durch zwei unterschiedliche Verfahren kann bereits wenige Tage nach der Geburt das Gehör eines Neugeborenen getestet werden. Beim Verfahren TEOAE erfolgt die Messung über eine Sonde im Ohr, beim Verfahren AABR durch Elektroden an Stirn und Schläfe. Beide Verfahren sind einfach, schnell und schmerzfrei. Sie werden am schlafenden Kind durchgeführt.

TEOAE = Transistorisch evozierte otoakustische Emissionen

Hierzu wird ein Sondenton von 75 dB angeboten. Ein gesundes Ohr registriert diesen Ton und sendet als Antwort einen zweiten Ton. Ist dieser Ton vorhanden, funktioniert die Hörschnecke und gravierende Hörstörungen über 30 dB können ausgeschlossen werden. Zum Vergleich: 65 dB = normale Unterhaltung.

AABR = (Auditory Brainstem Response) Automatische Hirnstammaudiometrie

Bei der Ableitung der AABR hört das Kind über eine Sonde, die in den Gehörgang eingeführt wurde, ein leises Klicken von 35 dB. Gleichzeitig wird die Antwort des Hörnervs über Oberflächenelektroden von der Kopfhaut - ähnlich wie beim EKG - abgeleitet und durch einen automatischen Algorithmus ausgewertet. Das Verfahren AABR ist nahezu identisch mit der BERA-Untersuchung.

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